Schirn Kunsthalle

Schirn Kunsthalle Frankfurt: „Künstler und Propheten“, die aktuelle Ausstellung von/mit Christusgestalten, Sozialrevolutionäre, Visionäre und Künstlerpropheten, aus der Zeit zwischen 1872 und 1972… aus der subjektiven Sicht meines iPhone:2015-04-09-Schirn-01b

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Diefenbach
Diefenbach
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Haeusser

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Nagel
Nagel

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Oberdada Johannes Baader, der auch mit Haeuser zusammenarbeitete, sah sich als Medium mit direktem Draht zu Christus.
Oberdada Johannes Baader, der mit Haeuser zusammenarbeitete, sah sich als Medium mit direktem Draht zu Christus.

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„Spuckelinchen mit ihrem Wunderochsen“ Schröder-Sonnenstern

Anfangs des 20. Jahrhunderts trat Schröder-Sonnenstern als neuzeitlicher Christus auf, bei einem seiner Aufenthalten in einer Nervenanstalt kam er 1933 durch den Künstler H. Ralfs zum Malen, nach seiner Entlassung und einem Gefängnis- und Arbeitslageraufenthalt mogelte er sich anschließend mit viel Glück durch die letzten Kriegsjahre. Ab 1949, im Alter von 57, begann er sich dabei so erfolgreich als Künstler ohne Ausbildung mit dem Fanatischen, Ekstatischen auseinanderzusetzen, dass er, um seinen Aufträgen nachzukommen,  Details bzw. Teile seiner Bilder nach seinen Vorgaben von Mitarbeitern ergänzen und ausmalen ließ.

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„Wellodistanzismus Meta-(Physik) mit dem Hahn!“ Schröder-Sonnenstern

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Immendorff
Immendorff
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Mit diesem Bild wollte Immendorff die messianische Beuys-Kunst parodieren
"Das Blut, das im Kreise fließt und ich habe ein Fahrrad" Hundertwasser
„Das Blut, das im Kreise fließt und ich habe ein Fahrrad“ Hundertwasser

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Hundertwasser

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Die ist keine berühmt berüchtigte Beuys-Fettecke sondern ein Stahldreieck mit Kreuz

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"Sonnenkreuz" Beuys
„Sonnenkreuz“ Beuys

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Veröffentlicht von

Carlheinz Schanzenbach

Aktuelles von mir findest du auf www.instagram.com/caschanz/ und wer will, kann mich auch auf FB kontaktieren.

13 Gedanken zu „Schirn Kunsthalle“

  1. Das Motto von Immendorf ist mir durch meine 40Jahre DDR doch sehr vertraut, auch wenn dort die chinesische Flagge gezeigt ist! – Ich überlege, als was du dich eignen würdest? Als Christusfigur? – Ich hoffe, du bist wieder okay, sonst muss ich eine Belebungsmail zu dir schicken!

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    1. Jörg Timmendorf war schon ein eigenwilliger Mensch und Künstler, wie übrigens alle in dieser Ausstellung, manche mehr und manche weniger. Ob ich wie einige jener Künstlerpropheten mich auch als eigenwillige Christusfigur eigne, mag ich bedauernd bezweifeln, dazu bin ich wohl noch zu wenig durchgeknallt, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden 🙂 Und ja, DANKE, mir geht es wieder gut, mein Körper will wieder so wie mein Geist es will.

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  2. Tränen fließen, und Schweißperlen auch.
    Aber, -kein Tag ohne einen Strich!, sagen die Maler..
    Früher war das genauso. Nur, stand da ein Künstler, noch hinter seinen ausgestellten Werken.
    Ganz still stand er da, und brav; um so -den Kommentaren der vorbeigehenden Leute zu lauschen.
    Das wird wohl heute nicht mehr nötig sein (?) (-.
    Und ein Strich, muss ja auch kein Strich mehr sein. Da denken sie sich einfach welche aus.
    Und bringen so, den Sinn des Lebens auf die Leinwand..

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    1. Wenn manche Künstler die Kommentare der Museumsbesucher hören könnten, wären sie endlich glücklich und froh und fühlen sich endlich bestätigt, denn oft werden ihre Gedanken und ihre Kunst erst viel später nach ihrem Tod erkannt und gewürdigt. Sie haben Spuren hinterlassen, man redet über und von ihnen und folglich sind noch nicht tot. denn tot ist nur der Mensch, der keine prägende Spuren in seinem Leben hinterlassen und den die Nachfolgenden vergessen haben.

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        1. Aber sind wir nicht alle auf der Suche nach Liebe? Vielleicht damals anfangs des 20. Jahrhunderts noch mehr und intensiver als heute, damals war ja die Zeit des totalen geistigen, kulturellen und gesellschaftlichen Umbruchs, der Neufindung und Neuorientierung…

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