Wohnen unter der Brücke

Nuernberg-969

Leben und schlafen im Februar – unter einer der Nürnberger Pegnitzbrücken

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Veröffentlicht von

Carlheinz Schanzenbach

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22 Gedanken zu „Wohnen unter der Brücke“

  1. Ein solches Bild vor meinem Inneren Auge – in München gibt es auch eine solche Brücke nahe des Deutschen Museums, unter welcher obdachlose Menschen leben – hatte ich in Zeiten, in denen ich fürchtete, alles verlieren zu müssen, Nacht für Nacht, wenn ich mich verzweifelt darum bemühte, endlich einzuschlafen.

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  2. Ich glaube – wäre ich je in meinem Leben in eine solche Situation gekommen – das wäre ein Zustand, in dem ich ganz ernsthaft an Suizid gedacht hätte.
    Da kann ich wirklich nichts Romantisches oder Gemütliches daran finden. – Und die Unterkünfte für Obdachlose, in denen sie sich zum Teil gegenseitig bestehlen, sind ja auch nicht das Gelbe vom Ei.
    Liebe Grüße zu dir!

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  3. Romantisch kann ich daran auch nichts finden. Und es fiel mir zunächst schwer, ein „Gefällt mir“ zu drücken. Denn dass Menschen so leben müssen, gefällt mir nicht – die wenigsten tun dies wirklich aus freier Wahl und entscheiden sich bewusst für ein Leben auf der Strasse. Da ist dann meist einfach zuvor vieles schiefgelaufen und es gab nicht die richtigen Hilfen. Aber es „gefällt mir“, dass du einen Blick drauf geworfen hast, dass du das ins Bild rückst – so kommt Nachdenken zustande.
    Ich befürchte übrigens auch, dass die Entwicklung unserer Gesellschaft, das Auseinanderklaffen von Arm und Reich und vor allem nun die neue politische Situation dazu führen werden, dass wir solche Bilder in der Realität noch viel öfter sehen werden. Schon in Augsburg steigen die Mietpreise exorbitant in die Höhe – aber sozialen Wohnungsbau gibt es so gut wie nicht mehr.

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    1. DAS sehe ich genau so. Wobei die Gruppe, die hier „lebt“ wenigstens eine Humor und Würde behalten hat und sich nicht in irgendwelchen Übernachtungsheimen die Restwürde nehmen ließ. DANKE für deine Worte. Die Kluft in der Gesellschaft wird immer größer, ebenso die Kälte, dafür nimmt die Empathie erschreckend ab, sodass auch hier sich die Gesellschaft spaltet, in einen Teil, der nichts empfindet und fühlt und einen anderen Teil, der sich zurückzieht, um unter sich zu bleiben.

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