Vom Tragischen und von der Angst

Einige Sätze aus „Das Lavendelzimmer“ von Nina George

„Denn das war das eigentlich Tragische an Büchern: Sie veränderten Menschen. Nur nicht die wirklich Bösen. Diese wurden keine besseren Väter, keine netten Ehemänner, keine liebevolleren Freundinnen. Sie blieben Tyrannen, quälten weiter ihre Angestellten, Kinder und Hunde, waren gehässig im Kleinen und feige im Großen und freuten sich, wenn ihr Opfer sich schämten.“

„Angst verändert deinen Körper wie ein ungeschickter Bildhauer einen perfekten Stein, nur, dass du von innen behauen wirst und es niemand sieht, wie viele Splitter und Schichten dir abgeschlagen werden. Du wirst innerlich immer dünner und instabiler, bis dich sogar das kleinste Gefühl umwirft. Eine Umarmung, und du denkst, du zerbrichst und bist verloren.“

Hilflosigkeit oder die zu leise Fragen
Hilflosigkeit oder die zu leise Fragen
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Veröffentlicht von

Carlheinz Schanzenbach

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14 Gedanken zu „Vom Tragischen und von der Angst“

  1. Gut geschrieben! Danke Dir, dass Du uns daran teilhaben lässt! Angst ist ein schrecklicher, wenn auch manchmal sinnvoller Begleiter des Lebens… Sind wir also dankbar, dass wir in einer Gesellschaft leben dürfen, in der die Angst nicht unser permanenter Begleiter sein muß… Seiit ich verstanden habe, dass wir jederzeit sterben könnten, sehe ich jeden Tag als Geschenk… Alles Liebe, Nessy von den happinessygirls

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